Die Jury mit Experten aus E-Learning und Bildungswirtschaft hat die Einreichungen gesichtet, bewertet und ihre Preis-Kandidaten in den Kategorien „Campus“ und „Professional“ ausgewählt. Zwei von ihnen werden am 31. Januar 2012 auf der LEARNTEC den Award entgegennehmen.  Die nominierten Projekte werden sich auf einer eigenen Ausstellungsfläche im Rahmen der LEARNTEC 2012 der Öffentlichkeit präsentieren (DM Arena, Stand A 50).
Folgende Einreichungen sind für den D-ELINA 2012 nominiert:

Kategorie „Campus“

Look-and-Listen-Map: Die Look-and-Listen-Map ermöglicht sehbehinderten Menschen sich durch eine digitale Weltkarte zu navigieren und so neue Routen zu erlernen. Sie stellt einen neuartigen Zugang zur Geographie dar: Die Look-and-Listen-Map generiert einen beschreibenden Text, der dem Nutzer als Schrift, als taktil wahrnehmbare Brailleschrift oder als Audio-Ausgabe zur Verfügung gestellt wird. Umgesetzt als Web-Portal wird die gewohnte Bedienung des Web-Browsers geboten, den Blinde mit Braillezeilen oder Screen-Readern nutzen. Wie in einer virtuellen Welt aus einem Text-Adventure-Computerspiel navigiert der Benutzer durch eine digitale Weltkarte: „Du stehst auf dem Pariser Platz. Vor dir beginnt die Straße Unter den Linden. Hinter dir steht das Brandenburger Tor.“ So ist der Benutzer in der Lage, entlang des Straßennetzes die Umgebung, den Stadtteil, die Stadt oder ganze Länder zu erkunden. Zusätzlich wird eine normale Karte für Nutzer mit Restsehvermögen oder für sehende Partner angezeigt.

Notfallpsychologie online vermitteln: „Notfallpsychologie online vermitteln“ ist ein primär auf E-Learning basierendes Seminar: Die Lehrveranstaltung „Notfallpsychologie I“ wird im Rahmen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) angeboten. Das Seminar besteht aus sieben Onlineeinheiten sowie drei Präsenzphasen in Dortmund. Während in den thematisch aufeinander aufbauenden Onlinephasen Elemente wie das Schreiben eines persönlichen Drehbuches zu einem Notfall und Forendiskussionen im Mittelpunkt stehen, werden in den Präsenzphasen Schlüsselkompetenzen durch den Einsatz von Rollenspielen gefördert. Die Studientexte wurden speziell für das Seminar geschrieben, Webrecherche und Onlineressourcen des Springerverlags bereichern diese Grundlage.

Online-Fall-Laboratorium: Das Online-Fall-Laboratorium ist eine Online-Plattform, die Videos von realen Lehr-Lernsituationen (Fallvideos) bereitstellt. Die Plattform dient der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, Trainern und Beratern aus allen Bereichen des Bildungssystems. Die Fallvideos spiegeln authentische pädagogische Situationen wider und sind mit unterschiedlichen Wahrnehmungsperspektiven (Teilnehmer, Kursleiter) sowie mit Theoriewissen didaktisch aufbereitet und angereichert. Das Online-Fall-Laboratorium dient der Professionalisierung von Lehrkräften: Durch die Arbeit an den Fallvideos sollen Analyse- und Problemlösefähigkeiten entwickelt, höhere kognitive Kompetenzen und multiple pädagogische Techniken gefördert, Reflexionsfähigkeiten aufgebaut sowie ein realistisches Bild der Komplexität des Lehrens und Lernens vermittelt und die Lücke zwischen wissenschaftlichem Wissen und unterrichtlichem Können geschlossen werden.

Kategorie „Professional“:

Die Trickser: „Die Trickser“ ist ein Online-Lernspiel für Bankmitarbeiter, das für Social Engineering sensibilisieren und Verständnis für Betrugsvorgänge und Angriffsmechanismen schaffen soll. Dazu nutzt das Spiel „Die Trickser“ die Methode des Rollenwechsels: Der Bankmitarbeiter wechselt die Seiten und schlüpft in die Rolle eines (angehenden) Betrügers. Von Geldsorgen getrieben, sieht er sich gezwungen, bei einer Verbrecherbande einzusteigen. Als Aufnahmeprüfung schickt der „Chef“ den Neuen auf sieben „Missionen“, in denen der Spieler aus der Ich-Perspektive typische Tricks und Taktiken von Social Engineers zum Einsatz bringt. Um ans Ziel zu kommen, muss er Informationen erschleichen, diese beim Ausspionieren clever einsetzen und Gesprächspartner geschickt manipulieren.
Das Online-Lernspiel „Die Trickser“ wurde von der GenoTec GmbH entwickelt.

E-Learning für die Volunteers der FIFA Frauen-WM 2011: Mit einem interaktiven Training bereitete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine 3.000 freiwilligen Helfer für die FIFA Frauen-WM 2011 auf die Präsenzschulungen und den Einsatz während der WM vor. Neben bewährten Inhalten aus dem Vorjahr (2010 setzte der DFB erstmals E-Learning zur Schulung von Volunteers ein) wurden Inhalte zu allen zwölf Einsatzbereichen der Volunteers erstellt, um die Volunteers als professionelle Ansprechpartner für die Gäste der WM auszubilden. Die E-Learning-Inhalte zeichnen sich durch hohen Praxis- und Fußballbezug, multimediale Aufbereitung und hohen Interaktionsgrad aus. Die Hauptinhalte wurden um ein „Schon gewusst“-Konzept ergänzt, bei dem skurrile, lustige und interessante Fakten rund um die WM erzählt werden. Abgerundet wurde das Training durch ein eigens für die Volunteers konzipiertes Fußball-Game.
Das interaktive Training „E-Learning für die Volunteers der FIFA Frauen-WM 2011“ wurde von der Canudo GmbH entwickelt.

Web2Touch:
Wissen nutzen und Wissen vermitteln mit einem Fingerzeig (Touch). Web2Touch stellt interaktive E-Books bzw. E-Learning Kurse bereit und ist speziell für die Touch-Bedienung mit dem Finger für iPad, Tablet Computer und moderne Webbrowser konzipiert. Web2Touch beinhaltet interaktive E-Books und kann als Lernsystem zur Wissensvermittlung, als Autorensystem zum Verfassen von Büchern oder Arbeiten sowie zur Vermarktung und zum Lesen von Inhalten genutzt werden. Web2Touch ist von jedem Ort, zu jeder Zeit mit einem iPad, Tablet oder Web-Browser zugänglich. Web2Touch richtet sich als Marktplatz des Wissens sowohl an Wissensnehmer als auch an Wissensgeber: Interaktive E-Books und E-Learning Inhalte stehen für Wissensnehmer gratis oder zum Kauf bereit. Spezialisten oder Coaches als Wissensgeber können ihr Wissen vermarkten oder ihr Know How vermitteln.
Web2Touch wurde von der Firma NEURONprocessing entwickelt.

Neben der LEARNTEC wird der D-ELINA 2012 unterstützt von der bit media GmbH, der Know How! AG und der M.I.T. e-Solutions GmbH.

Von Jennifer Stritzke, 19. Januar 2012, 17:15 Uhr

Die Bewerbungsfrist für den E-Learning-Award DELINA 2012 ist abgelaufen. Vielen Dank an alle Bewerber!

Die Jury beginnt nun alle Beiträge zu sichten. Es bleibt spannend…

Von Jennifer Stritzke, 8. Dezember 2011, 10:05 Uhr

Bewerbungen für den D-ELINA 2012 sind noch bis morgen möglich!

Die Bewerbungsfrist für den E-Learning-Nachwuchspreis endet am 30. November. Alle Bewerber können ihre Unterlagen noch bis morgen per E-Mail an geschaefsstelle@d-elan.net einreichen.

Sie wollen sich bewerben, haben aber bisher noch nicht alle Unterlagen zusammen? Dann melden Sie sich einfach kurz bei uns: geschaeftsstelle@d-elan.net

Von Jennifer Stritzke, 29. November 2011, 14:14 Uhr

2012 unterstützen fünf neue Jurorinnen und Juroren mit ihrem Expertenwissen unseren Nachwuchs-Award. Gemeinsam mit den bekannten Jury-Mitgliedern der vergangenen Jahre entscheiden die neuen Juroren über die eingereichten E-Learning-Konzepte.

Die neuen Jury-Mitglieder sind:

Regina Angelika Eichen Regina Angelika Eichen, KONTEXT | BILDUNG

Isabel García-Wülfing, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Sylvia Kaufmann, Media Education VZ-Netzwerke

Onno Reiners, bit media

und Gerhard Seiler, Schulen ans Netz

Weitere Informationen zu den Tätigskeitsschwerpunkten der Juroren finden Sie hier.

Die D-ELINA-Jury sichtet die eingereichten Bewerbungen und wählt die Nominierten sowie die Preisträger des D-ELINA aus. Alle Mitglieder sind Experten und Expertinnen aus den Bereichen Bildung und E-Learning.

Von Jennifer Stritzke, 3. November 2011, 14:55 Uhr

Nachwuchstalente können sich bis zum 30. November bewerben

D-ELINA, der Nachwuchspreis des deutschen E-Learning Netzwerks D-ELAN e.V., geht in eine neue Runde. D-ELINA steht für den Deutschen E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award. Prämiert werden erfolgreiche und erfolgversprechende innovative Konzepte und Lernszenarien, die beispielhaft Technologien und Tools integrieren. Bewerber können ab sofort bis zum 30. November 2011 ihre Beiträge einreichen.

Vergeben werden Preise in folgenden Kategorien:

D-ELINA Campus:

  • Studierende aller Hochschulen
  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen / Promovierende

D-ELINA Professionals:

  • Start-Ups der letzten zwei Jahre (bis Gründungsjahr 2009)
  • Erfahrene Anbieter mit innovativen Lösungen

D-ELINA School:

  • Schülerinnen und Schüler aller Schularten
  • Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
  • Erzieherinnen und Erzieher

Ausschlaggebend für eine Preisvergabe sind vor allem der Innovationsgrad des Konzepts und der durchdachte Einsatz der Medien. Dabei können Konzepte und Produkte eingereicht werden, deren „Marktreife“ bzw. Erprobung in der Praxis derzeit (noch) aussteht oder deren Entwicklung kürzlich abgeschlossen wurde und die bereits erste Praxistests erfolgreich bestanden haben.

Die Prämierung der Preisträger in den Kategorien „Campus“ und „Professionals“ findet im Februar 2012 auf der LEARNTEC in Karlsruhe statt. Die Verleihung in der Kategorie „School“ erfolgt auf der didacta 2012 in Hannover.

Teilnahmebedingungen lesen und gleich anmelden!

Von Axel Wolpert, 21. Juli 2011, 15:32 Uhr

Nun stehen auch die Gewinner des D-ELINA School fest. Zum ersten Mal waren wir mit der Verleihung zu Gast auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart, die uns für den D-ELINA School hervorragende Rahmenbedingungen bot. Prämiert wurden mit Energenius eine Software-Reihe zweier Schüler, in der Lehrplanstoff spielerisch vermittelt wird und das Schulwiki-Konzept eines Gymnasiums, das interaktiven Unterricht beispielhaft unterstützt.

Energenius haben Henrik Dransfeld und Kevin Röhl in der Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasium in Essen realisiert. 2010 haben die Schüler dort ihr Abitur bestanden. Mittlerweile haben sie sich mit ihrer Idee selbständig gemacht und ein eigenes Unternehmen gegründet.

Bei Energenius handelt es sich um eine Softwarereihe, die aus drei Lernspielen zum Thema Energie besteht. Die Lernspiele gehen einen Mittelweg zwischen Lernsoftware und Videospiel. Die DVDs bieten Schülern mit Hilfe des sogenannten Serious Gaming einen innovativen, spielerisch-experimentellen Zugang zu Naturwissenschaften. Die Inhalte sind verständlich, unterhaltsam und professionell aufbereitet. Damit ist das Projekt ein attraktives Beispiel für Edutainment. Das Lernen erfolgt bei Energenius durch verschiedene Medien, die unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen. Alle Lerninhalte sind mit der Spielgeschichte verknüpft, d.h. es ist ein anwendungs- und kontextbezogenes Lernen mit hohem Selbstlernpotential möglich. Hervorzuheben ist auch, dass die Spiele gut im Unterricht eingesetzt werden können. Die Spieldauer beträgt jeweils etwa 60-90 Minuten und ist daher gut für eine Doppelstunde geeignet. Ergänzend zur Software werden Arbeitszettel angeboten, die es ermöglichen einzelne Themen intensiver durchzunehmen.

Ebenfalls einen Preis gab es für das RMG-Wiki, das Schulwiki des Regiomontanus-Gymnasiums in Hassfurt. Stellvertretend für das Team nahmen Maria Eirich und Andrea Schellmann den Preis entgegen.

Entstanden ist das Wiki aus der Idee, interaktive Unterrichtssequenzen für den Mathematikunterricht zu erstellen. Daraus hat sich ein lebendiges Schulwiki entwickelt, das auf vielfältige Weise den Unterricht bereichert. Im Wiki werden interaktive Unterrichtseinheiten, sogenannte Wiki-Lernpfade, erstellt. Die vielfältigen aktiven Nutzungsmöglichkeiten dieser Lernpfade, z.B. das Erstellen und Weiterentwickeln von Übungseinheiten, fördern in hohem Maße die Lernmotivation der Schüler. Auf Klassenseiten erhalten Schüler Informationen, auf Übungsseiten sind selbst erstellte interaktive Übungen zu finden. Schüler stellen im Wiki ihre Hausaufgabenlösungen vor oder präsentieren Ergebnisse von Projektarbeiten. Die einfachen Möglichkeiten der Anpassung an eigene Unterrichtssituationen und die leichte Übertragbarkeit auf andere Fächer machen dieses Instrument zudem für Lehrer äußerst attraktiv. Fachbezogene Jahrgangsstufenseiten können vom gesamten Kollegium genutzt werden.

Ein umfassendes Nutzungskonzept – oft der Knackpunkt bei Web 2.0 Anwendungen – und ein gutes Projektmanagement haben dafür gesorgt, dass die Anwendung nachweislich eine gute Breite (Durchdringung) erreicht hat. Insgesamt stellt das RMG-Wiki eine gelungene Einbindung von Schülern und Kollegium dar.

Beide Preise waren mit jeweils 500,- EUR dotiert.

Mit der Verleihung des D-ELINA-School ist der Wettbewerb 2011 abgeschlossen. Mitte des Jahres wird die Ausschreibung für den D-ELINA 2012 gestartet. Wir informieren an dieser Stelle über den Start der Ausschreibung.

Von Axel Wolpert, 25. Februar 2011, 10:31 Uhr

Nun stehen auch die Nominierungen für den D-ELINA School 2011 fest. Vier Preis-Kandidaten hat die Jury ausgewählt. Zwei von ihnen werden am 25. Februar 2011 den Award erstmals auf der didacta in Stuttgart entgegennehmen. Folgende Einreichungen sind für den D-ELINA School 2011 nominiert:

RGMWiki“, das Schulwiki des Regiomontanus-Gymnasiums in Hassfurt ist aus der Idee entstanden, interaktive Unterrichtssequenzen für den Mathematikunterricht zu erstellen. Daraus hat sich ein lebendiges Schulwiki entwickelt, das auf vielfältige Weise den Unterricht bereichert. Im Wiki werden interaktive Unterrichtseinheiten, sogenannte Wiki-Lernpfade, erstellt. Auf Klassenseiten erhalten Schüler Informationen, auf Übungsseiten sind selbst erstellte interaktive Übungen zu finden. Schüler stellen im Wiki ihre Hausaufgabenlösungen vor oder präsentieren Ergebnisse von Projektarbeiten. Fachbezogene Jahrgangsstufenseiten können vom gesamten Kollegium genutzt werden.

Medienwelten für Schüler heißt das Konzept der Kaiserin-Augusta-Schule aus Köln zur Vermittlung von Medienkompetenz und zur Veränderung der schulischen Lernkultur. Realisiert wurde das Konzept mit Werkzeugen des Web 2.0. So werden webbasierte Dienste wie Blogs oder Wikis systematisch in den Unterricht integriert. Blogs dienen z.B. dazu, Informationen für Schüler bereitzustellen (Lehrerblog). In anderer Form werden sie als Unterrichtsblog für bestimmte Unterrichtssequenzen genutzt. Ebenso kommen Wikis begleitend zum Unterricht, z.B. über die Dauer von zwei Jahren für einen Leistungskurs, zum Einsatz. Gleichzeitig können Schüler Wikis für Gruppenarbeiten nutzen.

„Latein-Navi“ ist eine Lernplattform, die ausschließlich auf die lateinische Sprache ausgerichtet ist und ein individuelles, effizienteres und erfolgreicheres Lernen ermöglichen soll. Dazu berücksichtigt Latein-Navi unterschiedliche Lerntypen und –formen. Bei Registrierung wird der jeweilige Lerntyp des Benutzers ermittelt. Inhalte können so für diesen Lerntyp passend gestaltet werden. Auch im Lernprozess setzt sich das fort: Lernzeitpunkt und Lernintervall werden optimiert, Lerninhalte entsprechend der User-Anforderungen gewichtet. Latein-Navi wurde von Simon Strasser programmiert und von Stephanie Mehltretter mit fachspezifischen Inhalten versehen. Beide besuchen die 10. Klasse des Joseph-von-Fraunhofer Gymnasiums in Cham.

„Energenius“ ist eine Softwarereihe, die aus drei Lernspielen zum Thema Energie besteht. Die Lernspiele gehen einen Mittelweg zwischen Lernsoftware und Videospiel. Das Lernen erfolgt durch verschiedene Medien, die unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen. Alle Lerninhalte sind mit der Spielgeschichte verknüpft, d.h. sie sind kontextbezogen. Eingesetzt werden können die Spiele auch im Unterricht. Die Spieldauer beträgt jeweils etwa 60-90 Minuten und ist daher gut für eine Doppelstunde geeignet. Ergänzend zur Software werden Arbeitszettel angeboten, die es ermöglichen einzelne Themen intensiver durchzunehmen. Realisiert wurde Energenius von Henrik Dransfeld und Kevin Röhl in der Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasium in Essen. 2010 haben beide dort ihr Abitur bestanden.

Die Bekanntgabe der Gewinner und Überreichung der Preise erfolgt auf der Bildungsmesse didacta am 25. Februar 2011 in Stuttgart. Anschließend werden wir die prämierten Projekte noch einmal in einer Podiumsrunde im Forum E-Learning vorstellen. Die Preisträger in den Kategorien „Campus“ und „Professional“ bekannt sind hier zufinden.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Förderer und Sponsoren, die es uns ermöglichen, auch in diesem Jahr den Wettbewerb durchzuführen. Unterstützt wird der D-ELINA 2011 von der Didacta GmbH, der Commerzbank AG, der bit media GmbH, der LEARNTEC, der M.I.T. e-Solutions GmbH und der time4you GmbH.

Von Axel Wolpert, 17. Februar 2011, 22:18 Uhr

Seit heute stehen die ersten D-ELINA-Gewinner 2011 fest. In der Kategorie Campus geht der Preis an Heiko Merle von der TU Darmstadt für seinen StahlbauWiki, in der Kategorie Professional erhält ein Team der Deutschen Welle den Preis für Jojo – Telenovela für Deutschlerner, ein ungewöhnliches Konzept fürs Sprachenlernen. Überreicht wurden die vom D-ELAN ausgelobten Preise und Schecks über jeweils 1.000 EUR Preisgeld von Thomas Konrad-Picard, Commerzbank AG und Hans Gieringer, bitmedia GmbH heute Nachmittag auf der diesjährigen LEARNTEC in Karlsruhe.
Auf beide ausgezeichneten Projekte lohnt ein eingehender Blick.
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Von Axel Wolpert, 31. Januar 2011, 12:22 Uhr

Sechs von insgesamt dreißig Bewerbern haben die erste Hürde genommen: sie zählen zu den Nominierten des diesjährigen Wettbewerbes. Nominiert hat die Jury in den Kategorien „Campus“ und „Professional“. Zwei Projekte werden am 1. Februar 2011 auf der LEARNTEC den Award entgegennehmen. Und das sind die potenziellen Preiskandidaten.

Kategorie „Campus“:

  • „StahlbauWiki“ wurde im Bauingenieurstudiengang der TU Darmstadt entwickelt und ist fester Bestandteil im Curriculum. Der Fokus des Projekts liegt auf einer Kombination aus Online-Lernumgebung und didaktischem Design. Das Wiki enthält von Experten generierte Seiten und kann in Teilbereichen durch die Teilnehmer erweitert, editiert, kommentiert und strukturiert werden. Das durchdachte Konzept aus Technik und Didaktik wird ab 2011 durch den Architekturstudiengang über die Grenzen des Bauingenieurwesens hinaus verbreitet und angewendet.
  • „MY project“ steht für Manage Your Project und ist eine innovative Blended Learning Konzeption, um Studierenden an der FH Düsseldorf das Projektmanagement in Theorie und Praxis näher zu bringen. Die Plattform bündelt dabei verschiedene Werkzeuge, professionelle Vorlagen, zahlreiche kooperative Funktionen und Informationsressourcen zur gezielten Unterstützung der studentischen Projektarbeit. Zu einzelnen Projektphasen werden kontextsensitive E-Learning-Module angeboten, die im Bedarfsfall das nötige theoretische Rüstzeug vermitteln.
  • „Evaluation von Lehr- und Lernprozessen“ ist ein Studienprojekt mit dem Ziel, die Möglichkeiten modernen E-Learnings an ausgewählten Inhalten explorativ zum Einsatz zu bringen und den daraus resultierenden Mehrwert seitens der Studierenden zu erfassen. Versucht wird, statisch bereitgestellte Texte einer Lerneinheiten mittels eines erhöhten Grades an Interaktivität und grafischer Aufbereitung in ihrem didaktischen Wert zu steigern. Durch unterschiedliche Arten der Aufbereitung von Lerninhalten und Interaktionsmöglichkeiten und deren Auswertung sollen Erkenntnisse über mögliche Vor und Nachteile eingesetzter Lehrdesigns gewonnen werden.

Kategorie „Professional“:

  • „WissensWert Blog Carnival“ verbindet jeweils verschiedene Beiträge unterschiedlicher Autoren zu einem vorgegebenen Thema. Durch seinen offenen Charakter wird ein Blog Carnival zur “Mitmachzeitschrift” im Internet. Aus der Sammlung der Beiträge entsteht ein vielfältiges Wissensgefäß, das Erfahrungen sowie Ansichten der Teilnehmenden vereint und das jedermann als digital benutzbare Dokumentation verwenden kann. Der thematische Schwerpunkt des WissensWert Blog Carnivals liegt auf den Themen Enterprise 2.0, Knowledge Management und E-Learning.„
  • Jojo – die Telenovela für Deutschlerner“ ist ein innovatives, multimediales Lernformat, mit dem die Deutsche Welle vor allem junge Leute weltweit für die deutsche Sprache begeistern will. Die Verbindung von Sprachlerninhalten mit dem Unterhaltungsgenre Soap macht die eigentlich didaktischen Inhalte für den Nutzer attraktiv. Die Dynamik der Serienfortsetzungen schafft es, ihn langfristig an das Format zu binden. Die Lerner werden auf diese Weise ohne „didaktischen Zeigefinger“ fürs Deutschlernen begeistert. Zu jeder Folge gibt es interaktive Übungen, Manuskript und Glossar sowie Arbeitsblätter. Die Facebook-Fanseite zur Telenovela bietet zusätzlich Interaktions- und Anwendungsmöglichkeiten.
  • „Simpleshow“ ist ein Videoclipformat zur verständlichen Darstellung komplexer Sachverhalte. Dazu werden gezeichnete Figuren, Formen und Illustrationen von zwei Händen auf einer weißen Fläche bewegt, um Prozesse zu visualisieren oder Produkte und Themen zu erläutern. Grundregel dabei ist: eine Information wird auf ihre Aussage reduziert, in eine leicht nachvollziehbare Argumentation eingebettet und diese symbolisch visualisiert. Mitarbeitern, Kunden oder Partnern kann so in kurzer Zeit einprägsam Wissen vermittelt werden.

Wer mehr über die Projekte erfahren will, hat auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, die nominierten Projekte auf der LEARNTEC (Stand A 50) in Karlsruhe zu besuchen. Die Verleihung in den Kategorien „Campus“ und „Professional“ findet dort am 1. Februar 2011, 16:30 Uhr in der Messehalle 1statt. Noch etwas gedulden müssen sich die Bewerber in der Kategorie „School“. Die Nominierungen werden wir erst Mitte Februar bekannt geben. Die Verleihung in dieser Kategorie findet dann am 25. Februar auf der didacta in Stuttgart statt. Wir werden im Blog darüber informieren.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsere Förderer und Sponsoren, die es uns ermöglichen, auch in diesem Jahr den Wettbewerb durchzuführen. Neben der LEARNTEC wird der D-ELINA 2011 unterstützt von der Didacta GmbH, der Commerzbank AG, der bit media GmbH, der M.I.T. e-Solutions GmbH und der time4you GmbH.

Von Axel Wolpert, 19. Januar 2011, 21:35 Uhr

Gute Nachrichten für alle, die noch an unserem E-Learning Nachwuchswettbewerb teilnehmen wollen:

Die Ausschreibungsfrist wird bis zum 3.12.2010 verlängert!

Die Unterlagen müssen bis spätestens 3.12. komplett eingereicht werden. Am besten per Mail an geschaeftsstelle@d-elan.net

Von Tim Krischak, 26. November 2010, 17:26 Uhr
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