Der eLearning Nachwuchswettbewerb D-ELINA wird auch für das Jahr 2011 ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr nach der Sommrpause Ende August/Anfang September starten. Zu diesem Zeitpunkt wird es hier nähere Informationen zur aktuellen Ausschreibung geben.

Von Tim Krischak, 28. Juli 2010, 10:27 Uhr

Für das o.g. Webinar am 20. April (Vortragsfolien hier) gab es viele Anmeldungen. Es gab sogar mehr Anmeldungen als Teilnehmerplätze. Deshalb haben wir uns entschlossen einen Folgetermin anzubieten.

Am 20. Mai. 2010 werden die D-ELINA Gewinner Martin Leidl und Antje Müller (TU-Darmstadt) noch einmal die Persönliche Lernumgebung (PLE) myPaed Präsentieren. Neben einer Vorstellung durch die Initiatoren und Entwickler von MyPaed selbst, wollen wir in der Veranstaltung über Einsatzmöglichkeiten einer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung wie MyPaed im betrieblichen Umfeld diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: 20. Mai 2010, 16.00-17.00 Uhr

Anmeldung und mehr Informationen hier.

Von Tim Krischak, 30. April 2010, 15:44 Uhr

Vor kurzem haben die Preisträger der Kategorie “junge Berufstätige” (myPaed) ihr Projekt in einem Webinar vorgestellt. In dem Webinar, das D-ELAN gemeinsam mit time4you durchgeführt hat wurde der Frage nachgegangen, ob Personal Learning Environments (PLE) eine alternative zu Learning Management Systemen (LMS) sein können. Fazit der Diskussion war, dass es sich um zwei unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlichen Eigenschaften und Möglichkeiten handele, die aber gut miteinander kombinierbar seien.

Hier die Vortragsfolien:

Nachtrag: Wer mehr über PLEs erfahren möchte, der findet hier ein nettes Video von Stephen Downes.
Wie würdet Ihr eine PLE von einem LMS abgrenzen, oder verbinden?

Von Tim Krischak, 23. April 2010, 09:49 Uhr

Stefan Bures am paukr Stand auf der LEARNTEC

In der Kategorie “junge Berufstätige” wurden Dominik Rodler und Stefan Bures mit paukr nominiert. Paukr ist eine kollaborative Online-Lernplattform, für Schüler, Studenten und Berufstätige, die auf Social Software setzt. Im Interview hat mir Dominik erklärt wie paukr funktioniert:

1) Dominik, Was ist paukr?

Dominik Rodler: „paukr ist eine kollaborative Online-Lernplattform. Unsere Idee: Die Lerninhalte und Prüfungsfragen werden von den Nutzern selbst erstellt. Das funktioniert ganz ähnlich wie bei der Wikipedia: Jeder kann die Sachen bearbeiten, Neues hinzufügen, Fehler berichtigen.

Auf der Plattform fließt aber nicht nur jede Menge Wissen zusammen – paukr sorgt insbesondere dafür, dass die Inhalte dauerhaft gelernt werden. Mit unserem intelligenten Wiederholungsalgorithmus für Prüfungsfragen wird der Stoff dann ganz gezielt abgefragt. Vollständigen Artikel lesen »

Von Tim Krischak, 7. April 2010, 14:39 Uhr

MyPaed ist in diesem Jahr D-ELINA Preisträger in der Kategorie “junge Wissenschaftler”. MyPaed ist eine personalisierbare Arbeits- und Lernumgebung, die auf soziale Technologien wie Community, Blogs u. Wiki baut. Wer Näheres zu dem Projekt erfahren möchte, der hat nun in einem kostenlosen Webinar Gelegenheit dazu.

Mit MyPaed – der persönlichen Studienumgebung – wird eine personalisierbare Lernumgebung vorgestellt, die mit sozialen Technologien kollaborative und informelle Lernprozesse unterstützt.

Was verbirgt sich hinter den Begriffen Social Learning, Personal Learning Environments (PLE) u. eLearning 2.0 und wie können diese Konzepte gewinnbringend zum Lernen eingesetzt werden?
Dieser Frage gehen wir in dem Webinar “Persönliche Arbeits- und Lernumgebung – eine Alternative zum LMS?“ nach.

Neben einer Vorstellung durch die Initiatoren und Entwickler von MyPaed, wollen wir in der Veranstaltung über Einsatzmöglichkeiten einer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung wie MyPaed im Unternehmen diskutieren.

Thema: “Persönliche Arbeits- und Lernumgebung – eine Alternative zum LMS?“

Termin: 20. April, 16:00 Uhr

Dauer: ca. 1 Std.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen und zur Anmeldung

Von Tim Krischak, 22. März 2010, 20:18 Uhr


Vom 1.-2. Juli 2010 findet in Rostock die eLearning Baltics (eLBa) 2010 statt. Die zweitägige wissenschaftliche Konferenz und das Business-Anwenderforum mit begleitender Fachausstellung informiert über Innovationen und Produkte in der Anwendung von eLearning. Im Rahmen der Veranstaltung findet ein eLearning Wettbewerb statt.

Gefragt sind didaktische Konzepte, die der Frage nachgehen warum Schiffe schwimmen. Dabei sollen E-Learning Methoden zum Einsatz kommen. Der Contest wird als Teamwettstreit organisiert. Jedes Team hat dann auf der eLearning Baltics 15 Min. zeit eine Lösung zu präsentieren.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen zu Teilnehmebedingungen und eine detailierte Aufgabenstellung findet man hier.

Von Tim Krischak, 23. Februar 2010, 17:29 Uhr

Mit dem D-ELINA Award der Kategorie “Studierende” ist Lena Engelen von der FH Düsseldorf ausgezeichnet worden. Sie hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit das Konzept für das “Karriereportal” entworfen. Ich habe sie gebeten uns das Karriereportal vorzustellen und ihr ein paar Fragen zu dem Projekt gestellt:

Lena, was ist Karriereportal?
Das Karriere-Portal soll die Studierenden der FH Düsseldorf bei ihrer beruflichen Orientierung während des Studiums unterstützen und dazu anregen, die individuelle Employability zu stärken. Durch die Integration eines Webportals mit einem Learning Management System der FH Düsseldorf können Anforderungen von Unternehmen mit Curricula und Kompetenzprofilen von Studierenden abgeglichen werden.

Durch ein Kompetenzmatching können Studierende ermitteln, bei welchen Jobprofilen welche Kompetenzen gefragt sind und erfahren, welche Fähigkeiten sie vielleicht noch  ausbauen müssen. Durch die Empfehlung von Lernaktivitäten, wie z.B. E-Learning Kurse oder Vorlesungen erhalten die Studierenden dann die Chance, sich zeitnah auf die Anforderungen der Wirtschaft einzustellen. Vollständigen Artikel lesen »

Von Tim Krischak, 17. Februar 2010, 17:01 Uhr

Gregor Godbersen ist für seine selbstentwickelte Kommunikationsplattform Klassennetz mit dem D-ELINA 2010 in der Kategorie “Schüler” ausgezeichnet worden. Als er die Software entwickelt und programmiert hat war er noch Schüler. Mittlerweile hat Gregor ein Studium begonnen. Er entwickelt die Plattform aber weiter. Auch ihm habe ich vier Fragen zu seinem Projekt gestellt.

Gregor, was ist Klassennetz?
Das Klassennetz ist eine Plattform für Schulen, die es Lehrern  ermöglicht, auf einfachstem Weg mit ihren Schülern zu kommunizieren. Nach dem Einrichten der Kurse können Lehrer mit einem Klick Dokumente,  Notizen oder Hausaufgaben zu ihren Kursen hinzufügen. Schüler können diese Elemente kommentieren oder bei Hausaufgaben ihre Lösung hochladen.

Was ist das besondere an Klassennetz?
Bei der Entwicklung habe ich darauf geachtet alle Funktionen möglichst intuitiv zu gestalten. Der reduzierte Funktionsumfang sorgt zusammen mit einer aufgeräumten Oberfläche für eine sehr niedrige Einstiegshürde ins eLearning. Diese Grundfunktionen können dann je nach Bedarf mit Modulen, wie z.B einem Wiki, Chat oder Kalender erweitert  werden. Die “Anwendungen” können über eine Programmierschnittelle auch von Dritten entwickelt werden und stehen in einem Katalog allen Usern zur Verfügung.

Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Die Idee kam mir als an meiner Schule ein eLearning System eingeführt wurde welches zwar zahlreiche Funktionen hatte, mit dem jedoch weder Schüler noch Lehrer etwas anfangen konnten. Daraus entstand die Motivation etwas zu entwickeln was deutlich einfacher zu bedienen ist.

Wie gefällt es Dir am D-ELINA Stand?
Neben der Tatsache das ich mein Projekt vorstellen darf und der vielen dadurch gewonnenen Kontakte, gefällt mir am D-ELINA Stand vorallem die Vielfalt der vorgestellten Projekte.

Von Tim Krischak, 12. Februar 2010, 15:42 Uhr

Gewinner der Kategorie “junge Berufstätige” ist das Projekt MyPaed. Das Projekt wurde auf eine Initiative von Studierenden hin an der TU-Darmstadt von Studierenden und Lehrenden gemeinsam entwickelt. Ich habe Marin Leidl, der das Projekt im Rahmen seiner Dissertation betreut ein paar Fragen zu dem Projekt gestellt:

Martin, was ist MyPaed?
MyPaed ist eine virtuelle Studienumgebung die PLE, Community-Funktionalität und Inhaltsvermittlung vereint. Über MyPaed können Studierende des Instituts für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der TU Darmstadt mit ihren Kommilitonen in Verbindung treten, sie erfahren mehr über aktuelle Online-Tools sowie deren sinnvollen Einsatz zum wissenschaftlichen Arbeiten und können diese beim alltäglichen Lernen und Arbeiten – alleine oder in Gruppen – ausprobieren. Ein Ziel ist der erleichterte Überblick für die Studierenden über das Geschehen in ihren Online-Lernplattformen und im Web. Weiterhin soll MyPaed einen schützenden Rahmen bieten, in dem der Umgang mit einer stetig wachsenden Flut an Web-Inhalten und diversen Web-Tools in konkreten Handlungszusammenhängen erprobt werden kann.

Was ist das besondere an MyPaed?
MyPaed ist keine traditionelle E-Learning-Lernplattform, sondern will vielmehr formales Lernen in seminarbegleitenden E-Learning-Kursen und informelle Web-Nutzung der Studierenden verbinden. Dazu setzt MyPaed nicht an speziellen Lehrveranstaltungen an, sondern möchte die Studierenden über das ganze Studium hinweg in allen Belangen des Studiums begleiten: vom Austausch mit Gleichgesinnten, über das gemeinsame Lernen und Diskutieren bis hin zur Kompetenzentwicklung, sich souverän im Netz zu bewegen.

Das Projekt ist derzeit explizit an die Bedürfnisse unserer Zielgruppe, den Studierenden der Pädagogik an der Technischen Universität Darmstadt, angepasst und soll die Bildung einer lokalen Community unterstützen. Das zugrunde liegende Konzept ist jedoch äusserst flexibel auf andere Nutzungs- und  Organisationszusammenhänge übertragbar bzw. anpassbar.

Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Als Studierende und Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der TU Darmstadt haben wir die Erfahrungen gesammelt, dass technologiegestütztes Lernen und Lehren das Studium nicht zwangsläufig zu vereinfachen scheint. Es fordert von den Studierenden zusätzliches Anwendungswissen und vor allem zeitliche Ressourcen. Unsere Beobachtungen und diverse Studien zeigen, dass es bei der Integration von Web 2.0-Anwendungen in das Hochschulstudium nicht ausreicht den Studierenden Technologien bzw. Werkzeuge lediglich zu empfehlen oder bereitzustellen. Vielmehr gilt es Studierenden aufzuzeigen für welche Lernformen und Arbeitstechniken welche Anwendung am geeignetsten ist, und wie diese funktionieren. Wir wollten dazu beitragen den Studierenden Web 2.0 und Social Software sowohl als Werkzeuge als auch als neue Ausprägung von Kultur- und Bildungsräumen näher zu bringen. Gerade angehende Pädagogen brauchen die Möglichkeit, während ihrer Ausbildung mit diesen Medien zu experimentieren, da sie in ihrer späteren pädagogischen Tätigkeit selbst Vermittler von Medien- und Informationskompetenzen sind. Um sie darin zu unterstützen, haben wir das Projekt MyPaed vor über einem Jahr im Rahmen einer studentischen Initiative ins Leben gerufen.

Wie gefällt es Dir am D-ELINA Stand?
Der von D-ELAN bereit gestellte Messestand bietet uns die Möglichkeit unsere Arbeit professionell zu präsentieren. Nicht zu vergessen ist dabei die wesentlich erleichterte Logistik – da man sich selbst weder um Aufsteller, Tisch, Stühle noch um Strom und Netzwerkanschluss kümmern muss. Die Gruppierung zusammen mit den anderen Nominierten scheint bei den Besuchern größere Aufmerksamkeit zu wecken, was sich positiv auf die Resonanz der einzelnen Projekte auswirkt.

Von Tim Krischak, 9. Februar 2010, 13:51 Uhr

Gestern wurde der D-ELINA Award auf der LEARNTEC verliehen. Es wurden vier Preise vergeben:

Schüler: Gregor Godbersen bekam den Preis und 500 EUR Preisgeld für seine Lern- und Kommunikationsplattform Klassenetz. Lehrer können in Klassennetz z.B. Hausaufgaben einstellen, die ihre Schüler herunterladen oder direkt auf der Plattform alleine oder in der Gruppe bearbeiten können. Die Kommunikation von Lehrern und Schülern außerhalb des Klassenzimmers kann so verbessert werden: www.klassennetz.de


Studierende:
Lena Engelen hat den Preis für das Projekt Karriereportal erhalten, das sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Fachhochschule Düsseldorf entwickelt hat. Der Preis war mit 1.000 EUR dotiert. Karriereportal integriert Jobportal und Learning Management System und gleicht definierte Jobprofile mit Curricula und Kompetenzprofilen ab. Hochschulen können durch das “Kompetenzmatching” feststellen, welche Ausbildungsanforderungen in den Unternehmen bestehen und zeitnah passende Lernsettings anbieten.


junge Berufstätige/junge Wissenschaftler


Martin Leidl
von der TU Darmstadt nahm stellvertretend für sein Team Preis und 1.500 EUR Preisgeld für das Projekt MyPaed entgegen. MyPaed ist eine Persönliche Lernumgebung (PLE), über die Studierende gemeinsam lernen, arbeiten,  und digitale Werkzeuge ausprobieren können. Gleichzeitig lernen sie dabei, wie man Wikis, Blogs oder ähnliche Tools gezielt fürs Lernen einsetzen kann.

Sonderpreis:

Der Sonderpreis ging an den interaktiven Online-Sprachkurs CLT Live vom Sprachenlernanbieter digital publishing. Mit CLT Live können Lerner über ein eigens entwickeltes virtuelles Klassenzimmer am Gruppenunterricht teilnehmen, im Selbststudium Grammatik und Vokabeln büffeln und jederzeit Feedback von ihren Tutoren einholen. Das funktioniert weltweit von jedem Standort und ist vor allem für die Unternehmen vorteilhaft, die global tätig sind.

Wir gratulieren den Gewinnern!

Wer Näheres zu den Projekten erfahren möchte, der hat auf der LEANTEC Gelegenheit dazu. Am D-ELAN Stand (B24) stellen Gewinner und Nominierte ihre Projekte aus.

Von Tim Krischak, 3. Februar 2010, 13:56 Uhr
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