Neben den, bereits vorgestellten, drei Preisträgern gab es weitere viel versprechende Projekte, die für den D-ELINA 2009 nominiert wurden. In der Kategorie “Studierende” wurde ein Projekt der TU Darmstradt nominiert.
„MyPaed“ bietet eine umfassende persönliche Studienumgebung, die auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten ist. Das Konzept ermöglicht es, kollaborative Arbeitsweisen auszuprobieren, grundlegende Medienkompetenz zu stärken und sich in einer Community zu vernetzen.
Raphael Fetzer, Anna Herbst und Kathrin Polkehn haben mir auf der LEARNTEC einige Fragen zu ihrem Projekt beantwortet:
Was ist MyPaed?
Kathrin Polkehn: MyPaed ist eine persönliche Studienumgebung, die aus drei Säulen besteht. Die erste Säule bildet die persönliche Startseite, auf der man sich interessante Neuigkeiten verschiedener Online-Angebote anzeigen lassen kann. Im Gruppenbereich, der zweiten Säule von MyPaed, können die angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer selbst Gruppen gründen, in denen man eine Vielzahl von Tool verwenden kann. In der dritten Säule wollen wir durch Hilfetexte und Tutorials verschiedene Online-Tools und deren Einsatzmöglichkeiten erklären.
Was ist das Besondere an MyPaed?
Anna Herbst: MyPaed versteht sich nicht als Ersatz bestehender, erfolgreich genutzter Online-Tools, sondern verschafft dem Nutzer einen Überblick über bereits genutzte Online-Tools. Durch den umfangreichen Hilfe- und Tutorialbereich wird es den Nutzern verschiedener Kompetenzstufen ermöglicht, das für den persönlichen Arbeitskontext passende Tool auszuwählen. Im Gegensatz zu verbreiteten Lernplattformen wie z.B. moodle, ist es bei MyPaed möglich, sich eigenständig eigene Gruppen außerhalb der institutionellen Lehre einzurichten und darin zu arbeiten.
Warum habt ihr MyPaed ins Leben gerufen?
Kathrin Polkehn: Wir haben bei uns Studierenden zum einen den Bedarf nach einem zentralen Überblick über diverse Online-Tools festgestellt. Zum anderen besteht der Wunsch, sich studienbegleitend online vernetzen und kooperativ arbeiten zu können. Daher – insbesondere mit Blick auf die zukünftige berufliche Tätigkeit – ist es für die Studierenden notwendig, während des Studiums Medienkompetenz zu erwerben. Das Ziel von MyPaed ist es, hierzu einen Beitrag zu leisten.
Wie sieht die Zukunft des Projekts aus?
Raphael Fetzer: Aktuell sind wir mit der Erstellung eines Prototyps beschäftigt, der in Kürze einem ersten Test mit Studierenden unterzogen wird. Dabei wollen wir den Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer evaluieren und Verbesserungsvorschläge oder Kritik sammeln. Diese Ergebnisse fließen in MyPaed ein, so dass es im Wintersemester 2009 erstmals eingesetzt werden wird. In der Anfangsphase evaluieren wir MyPaed begleitend, so dass wir schnell auf Probleme und Zusatzwünsche reagieren können.
Welche Erfahrungen habt ihr auf der Messe gemacht?
Anna Herbst: In unserem MyPaed-Blog (www.mypaed.de) haben wir unsere Eindrücke festgehalten. Neben interessanten Gesprächen mit Interessenten aus unterschiedlichen Bereichen, haben wir unser Konzept einem breiteren Publikum vorgestellt, nützliche Kontakte geknüpft und zahlreiche hilfreiche Anregungen für unser Projekt MyPaed bekommen. Für uns von besonderer Bedeutung sind vielversprechende Kooperationsmöglichkeiten aus dem Bereich der Allgemeinbildenden Schule, Hochschule und Berufsbildung.
Kommentar von tim_krischak (tim_krischak)
2 12. März 2009, 11:16 Uhr |
Nominierte der Kategorie “Studierende” 2009: MyPaed (TU-Darmstadt) http://tinyurl.com/a9pmhv
Kommentar von tim_krischak (tim_krischak)
1 12. März 2009, 10:58 Uhr |
E-Learning Nachwuchspreis D-ELINA 2009: Die Nominierten der Kategorie “Studierende” MyPaed http://tinyurl.com/a9pmhv